Logo: Chronos Thaur - Verein für Dorfgeschichte

Unsere Aktivitäten über die Jahre

Was macht, was unternimmt CHRONOS? Suchen, sammeln, ordnen und archivieren:
dies waren zweifellos die Schwerpunkte unserer Arbeit in den ersten Jahren unseres Bestehens. Diese Aufgaben werden uns auch weiterhin begleiten, auch wenn sich der Aufwand angesichts des bereits recht umfangreichen Bestandes zweifellos verringern wird. Dem Vereinsziel entsprechend organisieren wir aber auch Ausstellungen, Wanderungen und Kulturfahrten, um dem allgemein wachsenden Interesse an der Regionalgeschichte zu entsprechen. Hier ein Blick zurück auf unsere vergangenen Aktivitäten.

„Tag des Denkmals“ bei der Romedikirche; viele Führungen, ca. 350 Besucher

Es war dies heuer sicher ein besonderes Highlight. Die sensationellen Ergebnisse der archäologischen Grabungen haben eine erstaunliche Geschichte dieser - eigentlich Peterskirche - offengelegt. Schönstes Wetter, Non-Stop-Führungen zum Fundgut und den Bauphasen dieses Kirchleins ließen bei den ca 350 Besuchern wenige Wünsche offen; für viele war es wohl der erste Besuch in der Unterkirche. Und dann noch exzellente kulinarische Betreuung auf der Terrasse beim Romediwirt. Ein rundum gelungener und höchst interessanter Tag!

Die Exkursion zur Porta Claudia bei Scharnitz

Wohl x-mal sind wir schon am Weg nach Mittenwald daran vorbeigefahren. Diesmal haben wir uns die Mauern und Befestigungen der Porta Claudia genauer angesehen. Schon erstaunlich, was versteckt im Wald noch immer zu sehen ist. Zum Ausklang ging’s noch ins Holzermuseum, wo das gefährliche und mühsame Leben der Holzarbeiter anschaulich in Szene gesetzt wurde.

25 Jahre Verein Chronos

Geschichte lebt auch durch Geschichten! Diese sollten festgehalten, gelesen und erzählt werden, um sie dem Strom des Vergessens zu entreißen. Also hat Chronos – passend zum 25-jährigen Bestehen des Vereins – ein Geschichten- und Sagenbuch herausgegeben und zum Dank an die treuen Mitglieder der ersten Stunde verschenkt. Das Buch kann auch weiterhin bei der Apotheke oder beim Verein erworben werden.

Alte Grabsteine am Thaurer Friedhof

Wir finden sie innen und außen an den Wänden der Pfarrkirche, teils schlicht, teils kunstfertig in Marmor oder Sandstein gestaltet.  Die alten Grabsteine hiesiger Würdenträger, seien es Pfarrer, Pfleger oder Dorfschreiber. Doch wer waren sie? Was war ihre Stellung und Bedeutung für das Dorf? Was können uns die teils nur schwer leserlichen in Latein oder altem Deutsch geschriebenen Inschriften erzählen? Für die meisten war es wohl ein Ausflug in gänzlich unbekanntes Terrain, selbst wenn man jede Woche beim Kirchgang dran vorbei geht!

Ruinenputz!

Die Wiese im Heidengartl ist 2 x zu mähen. Morsche Eschen sind zu schlägern, Staudenwerk wächst als würde es mit Mist gedüngt und muss trotzdem jährlich weg; und der Efeu, der würde in 10 Jahren die halbe Ruine unter fotogenem Wintergrün verschwinden lassen! Auf gut deutsch: Arbeit gibt’s genug;mehr tüchtige Arbeiter wären gefragt!